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Orientierung

Selbsteinschätzung ADHS und Autismus

Zwei kurze Fragebögen, die Ihnen beim Sortieren helfen — anonym, sofort ausgewertet und ohne dass etwas gespeichert wird. Eine Diagnose ersetzen sie nicht.

Zwei Wege, sich zu sortieren

Beide Fragebögen dauern zwei bis drei Minuten. Sie brauchen nichts vorzubereiten und müssen nichts angeben — keinen Namen, keine E-Mail-Adresse, nichts.

Warum wir das überhaupt anbieten

Viele Menschen tragen die Frage „bin ich vielleicht …?" jahrelang mit sich herum, ohne sie auszusprechen. Der Schritt zur Anmeldung fällt leichter, wenn man etwas in der Hand hat, das die eigene Wahrnehmung in Worte fasst.

Genau dafür sind diese Fragebögen da — und für nichts anderes. Sie sagen Ihnen nicht, wer Sie sind. Sie geben Ihnen einen Anfang.

Was Sie nach dem Ausfüllen tun können

Nach der Auswertung entscheiden Sie:

  • Ergebnis mitschicken: Ein Klick öffnet Ihr E-Mail-Programm mit vorbereitetem Text. Sie können ihn ändern, ergänzen oder verwerfen. Abgeschickt wird nur, was Sie selbst abschicken.
  • Ohne Ergebnis anfragen: Sie schreiben uns einfach so — das Ergebnis behalten Sie für sich.
  • Gar nichts tun: Auch das ist eine Option. Sie schließen die Seite, und es bleibt nichts zurück.

Häufige Fragen

Fragen zur Selbsteinschätzung

Werden meine Antworten gespeichert oder an das PZH übertragen?

Nein. Die Auswertung passiert vollständig in Ihrem Browser. Ihre Antworten werden nicht an unseren Server gesendet und nirgendwo gespeichert. Erst wenn Sie nach der Auswertung selbst auf „Ergebnis per E-Mail senden“ klicken, öffnet sich Ihr eigenes E-Mail-Programm mit einem vorbereiteten Text — den Sie vorher frei ändern können. Sie entscheiden, ob und was Sie uns mitteilen.

Kann ein Fragebogen eine Diagnose stellen?

Nein. Ein Screening ist ein grobes Sieb. Eine Diagnose braucht immer eine ausführliche Anamnese, ein klinisches Gespräch, den Entwicklungsverlauf seit der Kindheit, die Frage nach der tatsächlichen Beeinträchtigung im Alltag und die Abgrenzung zu anderen Erklärungen. Das leistet kein Online-Test.

Was bringt mir das Ergebnis dann überhaupt?

Es hilft beim Sortieren und gibt Ihrer Wahrnehmung Worte. Viele Menschen tun sich schwer, ihr Anliegen zu formulieren. Wenn Sie das Ergebnis mitbringen, haben wir einen konkreten Einstieg ins Gespräch — mehr soll es nicht sein.

Mein Ergebnis ist unauffällig, aber ich leide trotzdem. Was jetzt?

Melden Sie sich trotzdem. Kurze Fragebögen übersehen regelmäßig Menschen, die gut kompensieren oder viel maskieren — das betrifft besonders häufig Frauen und Menschen mit hohem Funktionsniveau. Ihr eigener Eindruck wiegt schwerer als ein Fragebogen.

Welche Verfahren nutzen Sie hier?

Für ADHS nutzen wir den ASRS-v1.1-Screener der Weltgesundheitsorganisation im Originalwortlaut. Für Autismus nutzen wir bewusst keinen der bekannten Kurztests, sondern eigene Orientierungsfragen — die verbreiteten Verfahren sind urheberrechtlich geschützt und für eine Praxis-Website lizenzpflichtig. Unsere Fragen sind ein Gesprächsanlass, kein validierter Test. Das sagen wir dort auch deutlich.

Der erste Schritt ist eine kurze Nachricht

Sie müssen Ihr Anliegen nicht ausformulieren und nichts vorbereiten. Schreiben Sie uns in zwei Sätzen, worum es geht — wir melden uns zurück und klären mit Ihnen, was passt.